Fahrplanauskunft

Oberleitungsarbeiten auf der Strecke zwischen Köln und Bonn in den Sommerferien

Köln, 23. Juni 2020 Der Ausbau der Schieneninfrastruktur auf dem Gebiet des Nahverkehr Rheinland (NVR) schreitet weiter voran: In den Sommerferien werden in der Zeit zwischen Samstag, dem 18. Juli, und Samstag, dem 15. August 2020 (4 Uhr), auf dem wichtigen Streckenabschnitt zwischen Köln und Bonn mehrere Baumaßnahmen gebündelt. Hauptbestandteil der Arbeiten wird die Erneuerung der kompletten Oberleitung zwischen Hürth-Kalscheuren und Bonn sein. Zudem finden im Rahmen der Arbeiten für die elektronischen Stellwerke Köln und linke Rheinstrecke umfangreiche Kabel-, Gleis- und Signalarbeiten statt und neue Fundamente werden für Signalmasten gesetzt. Daher sind Sperrungen auf der linken Rheinstrecke unvermeidlich.

Es wird zu folgenden Änderungen kommen:

RE 5 (RRX): Der RE 5 (RRX) fällt zwischen Bonn und Sechtem aus, dafür fahren Busse einen Schienenersatzverkehr (SEV). In Richtung Koblenz entfällt bis einschließlich 9. August der Halt in Köln Süd (ersatzweise Halt in Hürth-Kalscheuren). Am 29. Juli fallen die RE zwischen Köln und Bonn aus, dafür wird ein SEV zwischen Bonn Hbf und Hürth-Kalscheuren eingerichtet, mit Anschluss an RE 22/RB 24.

RB 26: Die Linie RB 26 fällt zwischen Sechtem und Bonn aus, dafür fahren Busse. Zwischen Köln und Sechtem sowie Bonn und Remagen fahren die Züge zu leicht geänderten Fahrzeiten. Von Köln nach Sechtem entfallen bis zum 9. August die Halte in Köln West und Köln Süd. Der Nachtverkehr zwischen Köln und Bonn entfällt. Am 29. Juli fallen die Regionalbahnen zwischen Köln und Bonn aus.

RB 48: Die Linie RB 48 entfällt zwischen Köln und Bonn-Mehlem.

Es kommt teilweise zu einem Linientausch zwischen der Mittelrheinbahn (MRB) und National Express. National Express übernimmt hierbei einige Fahrten der RB 26 zwischen Sechtem und Köln-Dellbrück. Die Fahrten der Linie RE 5 (RRX) zwischen Koblenz Hbf und Bonn Hbf werden von der Mittelrheinbahn übernommen. Fahrgäste sollten besonders auf die Linienbezeichnungen der Fahrzeuge achten, da die Fahrzeuge des jeweils anderen Betreibers eingesetzt werden.

RE 12/RE 22/RB 24: Die Züge der Eifelstrecke fahren in Richtung Euskirchen ohne Halt in Köln West und Köln Süd. Morgens und abends entfallen einige Zusatzzüge, die normalerweise in Köln Süd beginnen bzw. enden.

RB 30: Die Ahrtalbahn entfällt aufgrund von Bahnsteigarbeiten in Oberwinter zwischen Bonn und Remagen.

Fernverkehr: In der Zeit vom 18. Juli 2020 bis 14. August 2020 werden die Fernverkehrszüge auf der Rheinstrecke zwischen Köln und Koblenz umgeleitet und halten nicht in Köln Hauptbahnhof, Bonn Hbf, Remagen und Andernach. Ersatzweise halten diese Züge mit geänderten Fahrzeiten in Köln Messe/Deutz, die IC- und EC-Züge halten zusätzlich in Bonn-Beuel.
Die beiden ICE-Direktverbindungen von und nach Berlin entfallen zwischen Bonn und Köln, es bestehen Umsteigeverbindungen mit dem Regionalverkehr über Köln Hbf.
Die ICE-Züge über die Schnellfahrstrecke Köln – Frankfurt sind von diesen Änderungen nicht betroffen.
Vom 24. August bis 10. September finden erneut Bauarbeiten bei Bonn mit einzelnen Reisezeitänderungen, Umleitungen und Teilausfällen zwischen Koblenz, Bonn und Köln Hbf statt.

Ersatzkonzepte und Reisendeninformation
In den betroffenen Zügen und an den betroffenen Bahnhöfen werden die Fahrgäste umfangreich informiert. Zum Einsatz kommen dabei:
180 großformatige Aufkleber
16 Spannbanner
250 Plakate
ca. 150 Footsteps (für die Wege zum Schienenersatzverkehr)

Zwischen Bonn Hbf und Sechtem kommt ein Schienenersatzverkehr (SEV) in Form von Gelenkbussen zum Einsatz. Die Busse verkehren im 15-Minuten-Takt und halten in Bonn hinter dem Hbf an der Haltestelle Colmantstr./Hbf. Davon verkehren jeweils zwei Busse pro Stunde als Direktbus ohne Halt in Roisdorf. Vor Ort werden Reisendenlenker die Fahrgäste über die Baumaßnahmen informieren und ihnen den Weg zum SEV weisen.
 
Hinweis: Es werden teilweise SEV-Fahrten zwischen Bonn Hbf und Hürth-Kalscheuren eingerichtet. Dies betrifft vereinzelt morgendliche Fahrten und Nachtfahrten sowie am 29. Juli den ganzen Tag. Am 29. Juli werden neben dem klassischen SEV, der an jeder Haltestelle hält, auch Direktbusse eingesetzt. Diese verkehren ohne Zwischenhalte zwischen Bonn Hbf und Hürth-Kalscheuren.

Die Fahrplanänderungen im Nahverkehr sind bereits in den Online-Auskunftssystemen enthalten. Außerdem werden sie rechtzeitig über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Zudem sind sie unter www.bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. Weitere Informationen gibt es beim kostenfreien BahnBau-Telefon unter 0800/ 5 99 66 55. Soweit die Informationen vorliegen, beantworten die Mitarbeiter auch Fragen zu den anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen bzw. informieren über die entsprechenden Kontaktmöglichkeiten.
Fahrgäste von National Express können sich unter www.nationalexpress.de informieren oder den direkten Kontakt ins Serviceteam unter der Telefonnummer 0221/ 13 999 444 suchen.
Informationen zu den Linien von Transregio erhalten Fahrgäste auf der Webseite www.mittelrheinbahn.de. Telefonisch steht der Kundenservice unter der Rufnummer 0261/98887070 zur Verfügung.

Alle Detailinformationen zu der Baumaßnahme finden Sie unter folgendem Link:
https://www.nvr.de/presse-aktuelles/oberleitungsarbeiten-auf-der-strecke-zwischen-koeln-und-bonn-in-den-sommerferien

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Cansu Erdogan
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Die 2012 gegründete National Express Rail GmbH ist als deutsches Unternehmen eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der britischen National Express Group PLC (NX Group). Der Verwaltungssitz der National Express Rail GmbH befindet sich in Köln. Seit dem Betriebsstart am 13. Dezember 2015 betreibt die National Express Rail GmbH in Nordrhein-Westfalen den RE 7 (Rhein-Münsterland-Express) sowie die RB 48 (Rhein-Wupper-Bahn) und befördert dabei rund 20 Millionen Fahrgäste pro Jahr. Die Verkehrsleistung liegt bei 5,1 Millionen Zugkilometern jährlich.

Am 9. Juni 2019 wurde die Linie RE 5 (RRX) des übernommen, gefolgt von der Linie RE 6 (RRX) am 15. Dezember 2019. Zukünftig wird mit dem RE 4 (ab Dezember 2020) eine weitere Linie das Betriebsnetz ergänzen. Damit erbringt das Unternehmen künftig über 13 Millionen Zugkilometer pro Jahr an Betriebsleistung.

Presse vom

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