RRX

Der Rhein-Ruhr-Express kommt.

Fahrplanauskunft

Mehr Mobilität für Nordrhein-Westfalen

Der Rhein-Ruhr-Express (RRX) ist das größte Schieneninfrastrukturprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Zielzustand sollen sieben RRX-Linien für optimale Verbindungen zwischen den Metropolen des Landes sorgen. Auf der Kernstrecke zwischen Köln und Dortmund soll alle 15 Minuten ein RRX für die BahnfahrerInnen bereitstehen.

Für die Fahrgäste bedeutet das in Zukunft: Sie gelangen noch schneller und pünktlicher ans Ziel – und das ohne Aufpreis zum Nahverkehrstarif. Neben den attraktiven Fahrzeiten profitieren die Reisenden zudem von mehr Komfort. Dafür sorgen das hohe Ausstattungsniveau und das moderne Innenraum-Design der RRX-Fahrzeuge. Die Niveaugleichheit zwischen Bahnsteig und RRX-Türschwelle macht das Ein- und Aussteigen außerdem viel einfacher und bequemer.

Weitere Informationen über das gesamte Projekt unter www.rrx.de

Bis der RRX seine volle Leistung voll ausspielen kann, ist es noch ein langer Weg. Zur Umsetzung einer barrierefreien Mobilität im 15-Minuten-Takt ist ein umfangreicher Ausbau der Gleisinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen erforderlich.

Bis alle Maßnahmen umgesetzt sind, werden die neuen RRX-Fahrzeuge im Rahmen des sogenannten Vorlaufbetriebs im Regionalverkehr eingesetzt und sorgen dort für höhere Leistung und einen spürbar gesteigerten Fahrkomfort. Seit Dezember 2018 wurden die RRX-Fahrzeuge sukzessive in Betrieb genommen. Insgesamt sind nun 84 RRX-Fahrzeuge auf fünf RE-Linien unterwegs.

Seit Dezember 2018: Der RE 11 (RRX) von Düsseldorf nach Kassel (Betreiber: Abellio Rail NRW)
Seit Juni 2019: Der RE 5 (RRX) von Wesel nach Koblenz (Betreiber: National Express)
Seit Dezember 2019: Der RE 6 (RRX) von Köln/Bonn (Flughafen) nach Minden (Betreiber: National Express)
Seit Ju­ni 2020: Der RE 1 (RRX) von Aachen nach Hamm (Betreiber: Abellio Rail NRW)
Seit De­zem­ber 2020: Der RE 4 von Aachen nach Dortmund (Betreiber: National Express)

Mehr Informationen zum Vorlaufbetrieb

Mit einem erweiterten Sitzplatzangebot und hohen Ausstattungsstandards sorgen die RRX-Fahrzeuge für eine neue Qualität im Regionalverkehr. Die Elektrotriebzüge vom Typ Desiro HC fahren zum größten Teil in Doppeltraktion, bei der zwei Zugeinheiten zusammengekuppelt fahren. Sie bieten insgesamt 800 Sitzplätze und damit deutlich mehr Kapazität als die bisherigen Regionalzüge. Auf vielen Linien gibt es somit rund 200 Sitzplätze mehr. Die Fahrgäste profitieren zudem von einem stufenlosen Ein-​ und Ausstieg, breiteren Türen für einen leichteren Fahrgastwechsel und einem verringerten Geräuschpegel im Fahrzeug.

Auch mit einer hochwertigen Ausstattung punkten die RRX-Fahrzeuge: Neuartige Scheiben sorgen für einen besseren Mobilfunkempfang. Bequeme Sitze, Steckdosen am Platz, Leselampen und freies WLAN machen das Reisen deutlich angenehmer. Die 1. Klasse ist darüber hinaus mit Fußstützen ausgestattet.

 

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Bilder: Kompetenzcenter Marketing NRW (KCM NRW)

Die Basis für einen erfolgreichen Betrieb des RRX bildet der Aus- und Umbau der Schieneninfrastruktur, der Bahnhöfe sowie des Lärmschutzes. Nur so kann der 15-Minuten-Takt auf der zentralen Kernachse zwischen Köln und Dortmund sichergestellt werden.

Die Modernisierung der Bahnhöfe
Im Rahmen des RRX werden 53 Bahnhöfe mit dem Fokus auf das Thema Barrierefreiheit modernisiert. So gewähren beispielsweise Anpassungen der Bahnsteighöhen einen stufenlosen Einstieg in die RRX-Züge. Zudem werden vielerorts neue Aufzüge errichtet, Rampen angelegt und sogenannte taktile Leitstreifen angebracht, um sehbehinderten Menschen das selbstständige Bewegen zu vereinfachen. Zur Beseitigung der Barrieren im Nahverkehr werden außerdem visuelle und akustische Fahrgastinformationen sowie kontrastreiche Piktogramme und Markierungen eingesetzt.

Mehr Informationen zum Thema Bahnhofsmoderinsierung

Der Gleisausbau
Damit die enge Taktung des RRX zwischen Köln und Dortmund realisiert werden kann, ist ein umfassender Aus- und Umbau der Schieneninfrastruktur erforderlich. Durch eine Vielzahl von Baumaßnahmen werden Engpässe in der Rhein-Ruhr-Region beseitigt und die notwendigen Kapazitäten geschaffen.

Insgesamt wird der Ausbau im Rahmen von 15 Planfeststellungsverfahren, in neun Städten realisiert.

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